Der Anfang vom Ende des Einzelhandels wie wir Ihn kennen
Montag, 5 Juli 2010 10:31
Jetzt ist es soweit, das grösste und erfolgreichste Online-Versandhaus Amazon bietet seit kurzer Zeit nun auch Lebensmittel zur Onlinebestellung an. Angefangen von Kaffe, Müsli, Nudeln bis zu Gewürzen und Süsswaren kann man seinen Kühlschrank bequem von der Coch aus füllen.
Etwas stutzig machen allerdings die Angebote von Frischwaren wie Fleisch, Fisch, Gemüse und frischen Milchprodukten. Grade bei sommerlichen Temperaturen kommen bedenken um den Zustand der Ware nach dem Versand auf. Auch die Bestellmengen sind auf den ersten Blick etwas abenteuerlich. Für den Grillabend 100g Schweinesteak für 0,44 EUR oder eine Schnecken-Bratwurst für 0,89 EUR einzeln bestellen? Spontan fallen einem das Versandhaus Quelle in den Gründerzeiten ein, Kunden konnten eine halbe Kuh oder Schwein aus dem Katalog direkt in die heimische Vorratskammer ordern.
Revolutionär oder am Ziel vorbei, deutlich wird das sich der Einzelhandel warm anziehen muss und das das Wort Service wieder größer geschrieben werden sollte wenn man dem Angriff des Online-Riesen auf die letzten Territorien des Offline-Handels etwas entgegensetzen will.












